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	<title>Nadja Ullmann &#187; Texte</title>
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	<description>Nadja Ullmann, atelieroffen, Heinrichstrasse 71, 8005 Zürich - Nadja Ullmann&#039;s Künstleratelier &#34;atelieroffen&#34; ist zugleich Arbeitsraum, Galerie und Laden. Das ehemalige Ladenlokal ist ein unabhängiger Kunstraum, der Passanten dazu einlädt, einzutreten, zu verweilen, sich mit der Künstlerin zu unterhalten oder sich ganz einfach inspirieren zu lassen.</description>
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		<title>Suchbewegungen</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 17:37:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nadja</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Künstlerin Nadja Ullmann fasst ihre Arbeitsweise unter dem Titel „Suchbewe­gungen“ zusammen. Ihre Werke strahlen eine Tiefe aus, die durch das meditative Arbeiten mit unterschiedlichen Techniken und Materialen betont wird. Ihre prozess­hafte Arbeitsweise nimmt Charakteristi­ken des abstrakten Expressionismus auf, Emotion und Spontaneität sind wichtiger als Perfektion.
In ihrem Atelier im Zürcher Kreis 5 findet man unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Künstlerin Nadja Ullmann fasst ihre Arbeitsweise unter dem Titel „Suchbewe­gungen“ zusammen. Ihre Werke strahlen eine Tiefe aus, die durch das meditative Arbeiten mit unterschiedlichen Techniken und Materialen betont wird. Ihre prozess­hafte Arbeitsweise nimmt Charakteristi­ken des abstrakten Expressionismus auf, Emotion und Spontaneität sind wichtiger als Perfektion.</p>
<p>In ihrem Atelier im Zürcher Kreis 5 findet man unter anderem angeschwemmte Holzstücke, von der Sonne ausgebleich­ter Plastik, oder zerrissene Seile. Ullmann hat die Gabe, Unvollkommenes stehen zu lassen und es in neue Arbei­ten zu integrieren. Manchmal bleiben diese Materialien monatelang liegen, bis Ullmann sie wieder neu entdeckt und sie in ihre Arbeit einbezieht. Sie nimmt zum Beispiel ein Stück Harz, das sie mit meh­reren Schichten Acryl bemalt und mit Ku­gelschreiber bearbeitet und es schliess­lich nach etlicher Überarbeitung auf eine feine Bleistift-Zeichnung klebt. Durch diese Arbeitsweise ergibt sich ein vielschichtiges Werk, welches einen im­mer wieder Neues entdecken lässt. Diese Vielschichtigkeit spiegelt die Energie, die sie in die Arbeit hinein gibt und strahlt letztendlich auf den Betrachter zurück. „Immer und überall nehme ich wahr, es steht mir eine Flut von Möglichkeiten of­en. Weder kann ich alle Wahrnehmungen bewältigen noch alle Optionen verarbeiten. Was mir zur Verfügung steht, ist der Weg, die Suche, die Sehnsucht, der Mo­ment – etliche lose Enden.“ (Zitat N. Ullmann)</p>
<p><strong>Nadja Ullmann, </strong>geboren in Basel, lebt und arbeitet in Zürich. 1999-2001, Zürcher Hochschule der Küns­te, Zürich (berufsbegleitender Vorkurs)Seit 2007 arbeitet Nadja Ullmann in ihrem un­abhängigen Kunstraum “atelieroffen” in Zürich. Ihr Werk umfasst Malerei, Zeich­nung, Installation, Fotografie, Objekt und Performance.</p>
<p>Corinne Luder Wetterwald für Kunstfokus/Artforum Immopro, Oktober 2011</p>
<p><a href="http://www.atelieroffen.ch/wp-content/uploads/2009/09/KATALOG-Ullmann.pdf" target="_blank">Suchbewegungen Doku PDF</a></p>
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		<title>Weil es nichts zu sehen gibt</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 11:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nadja</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Nadja Ullmann schraffiert mit Bleistift auf Papier, sie wählt die Reduktion im Material, sowie in der Form. Es entstehen abstrakte und doch verspielte, amorphe &#8220;Graphit-Wolken&#8221;.
Ihre Arbeitsweise nimmt Charakteristiken des abstrakten Expressionismus auf: Emotion und Spontaneität sind wichtiger als Perfektion und Reglementierung. Sie fokussiert nur auf die Schraffur, in welche Richtung ihre Körperhaltung sie gerade weist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nadja Ullmann schraffiert mit Bleistift auf Papier, sie wählt die Reduktion im Material, sowie in der Form. Es entstehen abstrakte und doch verspielte, amorphe &#8220;Graphit-Wolken&#8221;.</p>
<p>Ihre Arbeitsweise nimmt Charakteristiken des abstrakten Expressionismus auf: Emotion und Spontaneität sind wichtiger als Perfektion und Reglementierung. Sie fokussiert nur auf die Schraffur, in welche Richtung ihre Körperhaltung sie gerade weist. Die filigranen Kritzeleien entstehen ohne gestalterische Geste, ohne Ziel, nur auf den Prozess orientiert.</p>
<p>Die abstrakten Qualitäten von Nadja Ullmanns Arbeiten werden jedoch durch evidentes Handwerk gebrochen. Beispielsweise war der Bildträger der Bleistiftarbeiten ursprünglich eine Fotografie auf Aluminium aufgezogen. Ullmann hat die Fotografie mit einem Spachtel von der Aluminiumplatte abgeschält, wobei nur die unterste Schicht des Fotopapiers auf dem Aluminium kleben blieb, so fein wie Löschpapier. Das Aluminium wiederum bietet eine harte Unterlage, so dass auch der feinste Bleistiftstrich gut sichtbar ist. Die Spuren des Abreissens verleihen dem Papier eine haptische Qualität.</p>
<p>Mehrmals bemalte Leinwände dienen ebenso als Bildträger. Sie werden nochmals grundiert und vorhandene Strukturen, Linien und Verunreinigungen treten durch die Schraffur mit dem Bleistift hervor. Das Innenleben des Bildes dringt an die Oberfläche.</p>
<p>Das Innere kehrt sie auch in ihren fotografischen Arbeiten nach Aussen. Ullmann holt das Licht aus der Fotografie hervor. Wie ist das möglich? Wie bringt sie eine Reihe von Kirchenbänken und Stühlen, gottverlassen, die Polsterung quillt gar aus der zerstörten Sitzlehne zum leuchten?</p>
<p>Nadja Ullmann druckt klein aufgelöste Fotografien in grossem Format aus, so dass die einzelnen Pixel gut erkennbar sind. Sie orientiert sich jeweils an den farbigsten Pixeln, wählt dazu die passenden Farbstifte aus und zeichnet in mehreren Farbtönen und Schichten über die Fotografie, dieser Prozess beseelt und beruhigt die melancholischen Bilder.</p>
<p>Die übermalten Fotografien und die Bleistiftbilder sind sehr präzise zueinander gehängt  und verbinden sich gleichzeitig mit den verlöcherten Wänden, von denen der Putz bröckelt. Die Atelierwände zeigen Spuren des Handwerks, legen Landkarten des Gelebten offen. Dieser Hintergrund scheint ein notwendiger Nährboden für die ergreifende Einfachheit der Bilder zu sein. Bilder in denen nichts und gleichzeitig alles zu sehen ist.</p>
<p>Sushma Patricia Banz für Nadja Ullmann, Atelierausstellung &#8220;ist&#8221;, 2011</p>
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		<title>Hörst Du das Gras wachsen?</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 11:23:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nadja</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Hörst Du das Gras wachsen?&#8221;
2010, Kunstgras auf Wiese, Strandbad Mythenquai, Zürich
(Wettbewerbsprojekt Kunst und Bau, Stadt Zürich, Hochbaudepartement)
 
Rosafarbene, amorphe Flecken haben sich auf der Wiese des Bades Mythenquai ausgebreitet. Die Formen erinnern an menschliche Organe, wie Herz und Niere, ebenso an Blumen und Wurzeln, ist es womöglich gar eine verschlüsselte Bildsprache von Ausserirdischen?
Erst bei genauem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Hörst Du das Gras wachsen?&#8221;</strong></p>
<p>2010, Kunstgras auf Wiese, Strandbad Mythenquai, Zürich<br />
(Wettbewerbsprojekt Kunst und Bau, Stadt Zürich, Hochbaudepartement)</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Rosafarbene, amorphe Flecken haben sich auf der Wiese des Bades Mythenquai ausgebreitet. Die Formen erinnern an menschliche Organe, wie Herz und Niere, ebenso an Blumen und Wurzeln, ist es womöglich gar eine verschlüsselte Bildsprache von Ausserirdischen?</p>
<p>Erst bei genauem Hinsehen sind Konturen von Füssen, Händen, Torsos und Köpfen aus der Vogelperspektive erkennbar, von Badenden, die sich auf dem Gras lümmeln. Die zweidimensionalen Körper bilden Ruheinseln oder eine Art Badetücher und laden ein sich darauf zu legen. Sie sind bewusst in der Farbe Rosa, in Baker-Miller-Pink gehalten, da diese Farbe gemäss verschiedener Studien sehr beruhigend wirkt.</p>
<p>Mit der Materialwahl, dem Kunstgras wiederum greift die Künstlerin das Thema der imitierten Natur der Badeanstalten auf.</p>
<p>So verschmelzen Körper und Gras, Natur und Kultur, und möglicherweise entsteht eine Ruhe, in der man selbst das Gras wachsen hört.</p>
<p>Zürich, 2010</p>
<p><a href="http://www.atelieroffen.ch/wp-content/uploads/2009/09/Vis41.pdf" target="_blank">Projekt ansehen </a></p>
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		<title>Signale aus dem Chaos</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 13:28:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nadja</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ensteht aus der Orientierungslosigkeit? fragt sich die Künstlerin Nadja Ullmann, wenn sie in ihrem &#8220;atelieroffen&#8221; an der Heinrichstrasse 71 sich gestaltend vorwärts tastet. Antworten? Im ganzen Raum liegen, stehen und hängen sie, ufern in&#8217;s Treppenhaus hinaus. Die Frage aber, die haben sie noch nicht verdrängt. Zum Glück.
Alex Traitler, &#8220;Signale aus dem Chaos&#8221;, Chreisgleis.TV, Zürich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ensteht aus der Orientierungslosigkeit? fragt sich die Künstlerin Nadja Ullmann, wenn sie in ihrem &#8220;atelieroffen&#8221; an der Heinrichstrasse 71 sich gestaltend vorwärts tastet. Antworten? Im ganzen Raum liegen, stehen und hängen sie, ufern in&#8217;s Treppenhaus hinaus. Die Frage aber, die haben sie noch nicht verdrängt. Zum Glück.</p>
<p>Alex Traitler, &#8220;Signale aus dem Chaos&#8221;, Chreisgleis.TV, Zürich, 2010</p>
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		<title>Horizontale Linien ziehen</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 19:29:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Horizontale Linien ziehen. Jeden Tag zur gleichen Zeit. Gleiche Länge, gleicher Abstand, gleicher Stift. Und das seit über sieben Jahren. Nadja Ullmann zeichnet täglich eine oder mehrere Linien auf Papier. Geradlinig? Langweilig? Keineswegs, jede Linie ist ein bisschen anders, je nach Seelenzustand. Über 2500 Tage, unzählige Linien die sich zu einer langen, lebhaften und bewegenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Horizontale Linien ziehen. Jeden Tag zur gleichen Zeit. Gleiche Länge, gleicher Abstand, gleicher Stift. Und das seit über sieben Jahren. Nadja Ullmann zeichnet täglich eine oder mehrere Linien auf Papier. Geradlinig? Langweilig? Keineswegs, jede Linie ist ein bisschen anders, je nach Seelenzustand. Über 2500 Tage, unzählige Linien die sich zu einer langen, lebhaften und bewegenden Geschichte verbinden. Einzelne Tage, auf eine oder wenige Linien reduziert, werden erst spannend, wenn sie in der Beziehung zum Ganzen gestellt werden. Oder: „Um das Ganze verstehen zu können, muss man die Teile verstehen, aber man kann die Teile nur verstehen, wenn man einen gewissen Begriff vom Ganzen hat“, wie der amerikanische Philosophie Professor David Couzens Hoy einmal gesagt hat.</p>
<p>Daher interessieren die Künstlerin Nadja Ullmann Synergien. Zum Beispiel in ihrem letzten Kunstprojekt, das sie mit einer Tänzerin geschaffen hat. Ullmann hat die Tänzerin bei ihrer Arbeit fotografiert und die Abbildungen als Vorlage für ihre Zeichnungen benutzt. Immer und immer wieder hat sie die Tänzerin gezeichnet. Mit der Zeit gelang es ihr, zu abstrahieren und schliesslich den Tanz auf wenige Linien zu reduzieren. Einige der Zeichnungen verbindet sie wiederum mit Fotografien der Tänzerin, was die Gegensätze der reduzierten Zeichnungen und die Üppigkeit der Fotografie deutlich macht und gleichzeitig aufzulösen scheint.</p>
<p>Die Künstlerin versteht es verschiedene Techniken und Materialen zu verbinden. In ihrem Atelier im Zürcher Kreis 5 findet man unter anderem ausgeschwemmte Holzstücke, von der Sonne ausgebleichter Plastik, oder zerrissene Seile. Manchmal bleiben diese Materialen monatelang liegen, bis Ullmann sie wieder neu entdeckt und sie in ihre Arbeit einbezieht. Sie nimmt zum Beispiel ein Stück Harz, das sie mit mehreren Schichten Acryl bemalt und mit Kugelschreiber beschreibt und es schliesslich nach etlicher Überarbeitung auf eine feine Bleistift-Zeichnung klebt. Es ergibt sich ein vielschichtiges Werk, wobei der transparente Harz einen immer wieder Neues entdecken lässt. Die filigranen Kritzeleien im Hintergrund erscheinen in dieser Kombination wie feine Nähte, die den klobigen Harzklumpen festhalten. Ullmann hat die Gabe Unvollkommenes stehen zu lassen und es in neue Arbeiten zu integrieren. Details sind ihr genauso wichtig wie die Gesamtwirkung. Daher ist auch das Hängen ihrer Arbeiten in Form von Gruppen, Triptychon oder Einzelbildern Teil des Arbeitsprozesses.</p>
<p>Der Prozess des Zusammenwirkens zwischen dem Detail und dem Ganzen verfolgt Nadja Ullmann nicht nur in ihren Arbeiten, sondern auch in der Wahl ihres Ateliers. Nadja Ullmann’s Künstleratelier „atelieroffen“ ist zugleich Arbeitsraum, Galerie und Laden. Das ehemalige Ladenlokal ist ein unabhängiger Kunstraum, der Passanten dazu einlädt, einzutreten, zu verweilen, sich mit der Künstlerin zu unterhalten oder sich ganz einfach inspirieren zu lassen.</p>
<p>Manchmal jedoch verriegelt die Künstlerin die Türen ihres „atelieroffen“, um ungestört arbeiten zu können. Raum und Zeit scheinen sich zuweilen vollständig aufzulösen. Dank der Fähigkeit der Künstlerin innezuhalten und den Moment wahrzunehmen, entsteht ein beachtliches Kraftfeld. Ihre Umsetzung benötigt wiederum Distanz, Reflexion, was sich schliesslich in einer Schichtung von Diskurs und Handeln resultiert. Horizontale Linien unterstützten sie dabei.</p>
<p>Sushma Patricia Banz für Nadja Ullmann, 2009</p>
<p><a href="http://www.atelieroffen.ch/wp-content/uploads/2009/09/Horizontale-Linien-ziehen-PDF2.pdf" target="_blank">Horizontale Linien ziehen PDF</a></p>
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		<title>Unter dem Strich</title>
		<link>http://www.atelieroffen.ch/texte/unter-dem-strich/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 19:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Tanz um Kunst. Das Atelieroffen trägt seinem Namen erneut Rechnung in ganz besonderer Weise. Das Künstleratelier von Nadja Ullmann an der Heinrichstrasse, das zugleich Arbeitsraum der Künstlerin, Galerie und Ladenlokal ist, öffnet sich ab sofort anderen Künsten. Einmal pro Woche nämlich tanzt Sereina Duveen um Nadja Ullmanns Kunst herum. Zu dieser Begegnung der Künste ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tanz um Kunst. Das Atelieroffen trägt seinem Namen erneut Rechnung in ganz besonderer Weise. Das Künstleratelier von Nadja Ullmann an der Heinrichstrasse, das zugleich Arbeitsraum der Künstlerin, Galerie und Ladenlokal ist, öffnet sich ab sofort anderen Künsten. Einmal pro Woche nämlich tanzt Sereina Duveen um Nadja Ullmanns Kunst herum. Zu dieser Begegnung der Künste ist es gekommen, als die Tänzerin, wie auch andere Passanten, die spontan das Atelier betreten, aus reiner Neugier bei Nadja Ullmann hereingeschaut hat. Daraus ergab sich ein Gespräch über Kunst und deren Ausdrucksformen &#8211; und der Anfang eines gemeinsamen Projekts. Nun tanzt also Sereina Duveenim Atelier, während Nadja Ullmann ihrer Arbeit nachgeht und besucher im Laden ein und ausgehen. Die Künstlerin hat die Tänzerin übrigens von Anfang an fotografiert. Diese benutzte sie als Vorlagen für unzählige neue zeichnungen. Die Begegnung der bildenden und darstellenden Künste trägt also bereits Früchte. Wie die Tänzerin den Atelierraum und die sie umgebende Kunst in ihre Performances einbezieht, kann man dieser Tage erleben.</p>
<p>Philipp Meier, ‘Unter dem Strich’, in NZZ, Zürich, 2009</p>
<p><a href="http://www.atelieroffen.ch/wp-content/uploads/2009/09/nzz.pdf" target="_blank">Unter dem Strich PDF</a></p>
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		<title>frei gemacht</title>
		<link>http://www.atelieroffen.ch/texte/frei-gemacht/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 19:31:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Nadja Ullmann’s Künstleratelier ist Arbeitsraum, Galerie und Laden zugleich. Das ehemalige Ladenlokal „atelieroffen“ im Zürcher Kreis 5 ist ein unabhängiger Kunstraum, der Passanten dazu einlädt, einzutreten, zu verweilen, sich mit der Künstlerin zu unterhalten oder sich ganz einfach inspirieren zu lassen.
Nadja Ullmann’s „atelieroffen“ strahlt Intensität, Kreativität und Prozesshaftes aus. Das hat die Tänzerin Sereina Duveen angezogen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nadja Ullmann’s Künstleratelier ist Arbeitsraum, Galerie und Laden zugleich. Das ehemalige Ladenlokal „atelieroffen“ im Zürcher Kreis 5 ist ein unabhängiger Kunstraum, der Passanten dazu einlädt, einzutreten, zu verweilen, sich mit der Künstlerin zu unterhalten oder sich ganz einfach inspirieren zu lassen.</p>
<p>Nadja Ullmann’s „atelieroffen“ strahlt Intensität, Kreativität und Prozesshaftes aus. Das hat die Tänzerin Sereina Duveen angezogen. Sie lebt im Quartier und hat im letzten Herbst aus reiner Neugierde mal bei der bildenden Künstlerin Nadja Ullman reingeschaut. Daraus ergeben hat sich ein intensives Gespräch über Kunst und deren Ausdrucksformen und der Anfang eines gemeinsamen Projektes.</p>
<p>Seither lädt Nadja Ullmann Seraina Duveen einmal pro Woche in ihr Atelier ein. Nadja Ullmann geht ihrer Arbeit nach, während Duveen tanzt und Besucher gehen weitherin im „atelieroffen“ ein- und aus. Von Anfang an hat Nadja Ullmann die Tänzerin in ihrem Atelier fotografiert. Die Fotografien benutzte sie als Vorlagen für ihre Zeichnungen. Unzählige Zeichnungen sind daraus entstanden. Mit der Zeit gelang es ihr, zu abstrahieren und schliesslich den Tanz auf wenige Linien zu reduzieren. Einige der Zeichnungen verbindet sie mit Fotografien der Tänzerin. Durch Überlagerungen durchbricht Ullmann das Zweidimensionale des Bildes und eröffnet neue Bildwelten.</p>
<p>Mit Grenzen und deren Auflösung beschäftigt sich auch Seraina Duveen. In ihrer Tanz Performance, zwängt sie sich beispielsweise in ein Sideboard, das Nadja Ullmann im Atelier zur Aufbewahrung von Leinwänden benützt. Duveen wird zum „Bild“ bis sie anfängt sich aus der Hülle rauszuschälen und unrhythmisch und chaotisch wird, als ob sie alle Spannungen und Lasten abschütteln wollte. Seraina Duveen geht spielerisch mit dem offensichtlich begrenzten Raum des „atelieroffen“ um, indem sie Raum und Freiraum, Materie und Energie thematisiert und das gegenseitige Wechselspiel auslotst.</p>
<p>Raum und Zeit scheinen sich im Zusammenwirken der bildenden und der darstellenden Künstlerinnen zuweilen vollständig aufzulösen. Dank der Fähigkeit beider Künstlerinnen innezuhalten und den Moment wahrzunehmen, entsteht ein beachtliches Kraftfeld: Ullmann und Duveen haben sich „frei gemacht“. Ihre Umsetzung benötigt wiederum Distanz, Reflexion, was sich schliesslich in einer Schichtung von Diskurs und Handeln resultiert. Das „atelieroffen“ bietet den idealen (Frei)Raum dafür.</p>
<p><a href="http://www.atelieroffen.ch/wp-content/uploads/2009/09/pressetext_freigemacht1.pdf" target="_blank">frei gemacht PDF</a></p>
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		<title>lose enden</title>
		<link>http://www.atelieroffen.ch/texte/atelieroffen/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 19:32:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.atelieroffen.ch/?p=47</guid>
		<description><![CDATA[Ich öffne einen Raum, der Interessierten einen unmittelbaren Zugang zu meiner künstlerischen Arbeit gewährt. Gleichzeitig komme ich in Berührung mit einem Publikum.
Der Raum ist ein offenes Atelier – Arbeitsraum, Laden und Galerie. Während ich arbeite, ist Stöbern, Wühlen, Anfassen, Betrachten und Kaufen meiner Bilder möglich und erwünscht.
Das Sichtbarmachen meiner künstlerischen Praxis verstehe ich als Projekt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich öffne einen Raum, der Interessierten einen unmittelbaren Zugang zu meiner künstlerischen Arbeit gewährt. Gleichzeitig komme ich in Berührung mit einem Publikum.</p>
<p>Der Raum ist ein offenes Atelier – Arbeitsraum, Laden und Galerie. Während ich arbeite, ist Stöbern, Wühlen, Anfassen, Betrachten und Kaufen meiner Bilder möglich und erwünscht.</p>
<p>Das Sichtbarmachen meiner künstlerischen Praxis verstehe ich als Projekt. Ich bin daran interessiert, mein Arbeitsmuster zum Ausdruck zu bringen: Immer und überall nehme ich wahr. Es steht mir eine Flut von Möglichkeiten offen. Weder kann ich alle Wahrnehmungen bewältigen noch alle Optionen verarbeiten. Was mir zur Verfügung steht, ist der Weg, die Suche, die Sehnsucht, der Moment – etliche lose Enden.</p>
<p>Lose Enden: Orientierungslosigkeit, Instabilität, Selbstzweifel, Verunsicherung, Zukunftsangst – ein ewiger Zwischenzustand? Ich untersuche das Verhältnis zwischen meinen eigenen und den gesellschaftlichen Werten.</p>
<p>Diese Auseinandersetzung findet weniger auf einer intellektuellen als auf einer bewusst intuitiven Ebene statt. Die Kunst erlaubt mir, entsprechend zu arbeiten; den Impuls fassen und umsetzen. Ich lasse es offen, jederzeit neue Inhalte aufzugreifen – jährlich, monatlich, wöchentlich, vielleicht auch täglich.</p>
<p>Das offene Atelier bietet Spielraum, um meinen Suchbewegungen Gestalt zu geben. Daraus ergeben sich Fragen und die Essenz meiner Arbeit.</p>
<p>Nadja Ullmann und Roman Schürmann, 2007</p>
<p><a href="http://www.atelieroffen.ch/wp-content/uploads/2009/09/textatelieroffen_Layout-1.pdf" target="_blank">Atelieroffen PDF</a></p>
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